Workshop

Double Trouble – Basiswissen Doppeldiagnosen

Datum und Uhrzeit
Do., 12.10.2017
09:00 - 13:00 Uhr
Zielgruppe
Sozialarbeiter_innen
Erzieher_innen
Lehrer_innen
Interessierte
Preis
65 Euro pro Person
Teilnehmer_innenzahl
max. 15
Anmeldeschluss
14.09.2017
Dozent
Ursula Böhm
Dipl. Psychologin
(mudra clean ex)

Beschreibung

Viele suchtkranke Menschen haben abgesehen von der Suchterkrankung eine weitere Diagnose, wie z.B. Depression, schizophrene Psychose oder Angststörung. Menschen mit einer sogenannten „Doppeldiagnose“ leiden an zwei Krankheiten, die sich gegenseitig meist negativ beeinflussen. Das stellt bzgl. der Diagnose und im professionellen Umgang eine besondere Herausforderung dar.

Welche psychischen Erkrankungen treten als komorbide Störungen auf? Wie kann ich eine komorbide psychische Erkrankung erkennen? Wie hängen beide Erkrankungen zusammen? Wie beeinflussen sie sich gegenseitig? Worauf gilt es im Umgang mit Menschen mit Doppeldiagnose zu achten? Welche Haltung ist hier hilfreich?

Im Workshop „Double Trouble“ setzen Sie sich mit dem Phänomen der Doppeldiagnose auseinander. Sie bekommen einen Überblick über die am häufigsten mit Sucht assoziierten psychischen Erkrankungen (u.a. Psychose, Depression, Angst). Zusammenhang und Wechselwirkungen der Erkrankungen werden dargestellt. Anhand von Fallbeispielen – gerne auch unter Einbeziehung von Erfahrungen der Seminarteilnehmer_innen – werden Ideen für einen adäquaten Umgang mit Menschen mit komorbider Störung erarbeitet.